Theaterstück Herbst

Lustspiel in drei Akten von Walter B. Pfaus
Dialektbearbeitung: W. Thommen
Regie: Kaspar Vetsch

Vreni Witzig hat seit Monaten nichts anderes mehr im Kopf als die Finanzierung der Kirchenrenovation. Sie organisiert einen Bazar, ist im Kirchengemeinderat, ist immer um eine gute Kollekte besorgt und kümmert sich auch noch um die Predigt des Pfarrers.

Kein Wunder, dass die Familie dabei zu kurz kommt. Die Kinder Alex, Karin und Ursi sind erwachsen und selbstständig. Sie verkraften das, obwohl sie es auch nicht gutheissen. Die Oma merkt nichts davon, da sie ohnehin alles sofort wieder vergisst. Der Opa hat nur Blödsinn im Kopf. Am liebsten macht er «Jagd» auf alles, was einen Rock anhat. Aber Stefan, Vrenis Mann und das Oberhaupt der Familie, leidet darunter, zumal er auch noch durch seine «vier linken Hände», wie Vreni zu sagen pflegt, gehandikapt ist. Stefan ist technisch und handwerklich völlig unbegabt. Was er in die Hand nimmt gerät fast immer zur Katastrophe. Das bringt ihm auch nicht gerade den Respekt der Kinder ein, obwohl sie ihren Papa sehr lieben. Auch die gelegentlichen Versuche Stefans, seine Frau auf seine Situation aufmerksam oder sie gar eifersüchtig zu machen, schlagen fehl. Doch dann kommt wieder einmal Carmen ins Haus, Vrenis beste Freundin. Sie fühlt sich von Vreni ebenso vernachlässigt wie Stefan und die beiden finden zueinander. Aber Stefans Unkonzentriertheit (Schusseligkeit) verhindert, dass es zum Äussersten kommt. Gleichzeitig bringt sie ihn jedoch in eine «eindeutige» Situation, in der er von Vreni erwischt wird. Vreni ist ausser sich. Sie glaubt, ihr Mann habe sie mit ihrer besten Freundin betrogen. Schnell wird von Karin eine «Gerichtsverhandlung» einberufen, in der alles geklärt wird. Vreni verspricht sich zu bessern. Sofort kehrt der «normale» Alltag in die Familie wieder ein...

 

… aber schauen Sie doch selbst, wie sich die Geschichte entwickelt, indem Sie an einer unserer Aufführungen bei uns vorbeikommen.